GEW: nationaler Stimmungsmache keine Plattform bieten
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich angesichts der Ankündigung von NPD und anderer rechtsextremistischer Gruppierungen, die Fußball-Weltmeisterschaft als Aufmarschplatz zu missbrauchen, deutlich gegen nationalistische Stimmungsmache ausgesprochen.
07.06.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft"Wir dürfen den Rechtsextremen keine Plattform für ihren dumpfen Nationalismus und ihre kruden Weltanschauungen bieten. In Kooperation mit allen demokratischen Organisationen in der Bundesrepublik erteilen wir den geplanten Akivitäten der Rechten eine klare Absage", erklärte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne heute in Frankfurt a.M. "Deutschland will sich in den nächsten Wochen weltoffen präsentieren und die WM zu einem Fest der Völkerverständigung machen. Dabei haben braune Parolen keinen Platz."
In diesem Zusammenhang wies Thöne auf die überarbeitete und aktualisierte Neuveröffentlichung einer Broschüre des hessischen GEW-Landesverbandes "Argumente gegen das Deutschlandlied" hin (s. Anlage). Außerdem machte er auf den WM-Schwerpunkt des GEW-Hauptvorstandes im Internet aufmerksam, den Sie unter: www.gew.de/WM-Spezial.html finden (hier auch ein Bericht über rechtsextreme sog. Fußballfans).
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