Grundsteinlegung für das Museum Sammlung Udo und Anette Brandhorst
Der Grundstein für das Museum Sammlung Udo und Anette Brandhorst ist gelegt. Auf der Festveranstaltung am Montag in München betonte Kunstminister Thomas Goppel die herausragende Bedeutung der Sammlung Udo und Anette Brandhorst und des neuen Museumsbaus für den Freistaat Bayern.
17.10.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst"Mit der Sammlung Udo und Anette Brandhorst wird eine Sammlung von Weltrang dem Freistaat Bayern anvertraut und findet in dem vom Architektenbüro Sauerbruch Hutton entworfenen Museumsneubau ein Zuhause, das zugleich ein repräsentatives Äußeres und ideale Ausstellungsräume für die Kunstwerke bieten wird" , erklärte der Minister.
Goppel würdigte Udo Brandhorst als großzügigen Mäzen mit Weitblick. "Udo Brandhorst hat - in Übereinstimmung mit dem Willen seiner verstorbenen Ehefrau Anette - seine Kunstwerke nicht nur leihweise, sondern endgültig dem Freistaat Bayern überlassen. Zugleich werden die Erträge der von ihm großzügig dotierten Stiftung zukünftig für Neuerwerbungen zur Verfügung stehen. Die Sammlung Udo und Anette Brandhorst ist somit nicht nur der Allgemeinheit übertragen und auf Dauer zugänglich, sie wird auch weiter wachsen." Für den Museumsneubau stellt der Freistaat Bayern 46 Mio. Euro zur Verfügung. "Privates Mäzenatentum und staatliche Kulturförderung wirken hier in idealer Weise und zum Wohle des Ganzen zusammen. Die Museumslandschaft des Freistaats Bayern erhält einen weiteren Höhepunkt von internationaler Bedeutung." Zugleich werde, so der Minister, durch die Sammlung im Wert von über 100 Mio. Euro und den neben der Pinakothek der Moderne errichteten Museumsneubau die Bedeutung des einmaligen Münchner Kunstareals mit den drei Pinakotheken, dem Lenbachhaus, der Glyptothek und der Antikensammlung noch weiter gesteigert.
Die Sammlung Brandhorst umfasst unter anderem Werke von Andy Warhol, Cy Twombly, Sigmar Polke, Alex Katz, Joseph Beuys und Georg Baselitz. Der Museumsneubau wird nach einem Entwurf des Berliner Architekturbüros Prof. Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton errichtet, die sich in einem Wettbewerb mit ihrem Entwurf durchgesetzt hatten. Der Museumsbau soll 2007 fertiggestellt, das Museum 2008 eröffnet werden.
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