"Gute Ausbildung junger Menschen ist Standortfaktor für Thüringen"
Am morgigen Freitag wird Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) bei der Einweihung der Schnitzschule Empfertshausen als Schulteil des Berufsbildungszentrums Bad Salzungen ein Grußwort sprechen.
07.09.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium"Bildende" Holzverarbeitung hat Tradition in Empfertshausen. Die Schnitzschule ist ein historischer Standort. Die Schule existiert seit 125 Jahren und der Wandel der Zeit hat die Schule geprägt. Schon Großherzog Carl Alexander unterstützte die umfassende schulische Ausbildung. So entstand die alte Schnitzschule in Empfertshausen, die heute ein Museum und Sitz der Gemeindeverwaltung ist. Durch Forderungen aus der Bevölkerung und mit Hilfe von Spenden durch die Betriebe konnte das Holzhandwerk in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts expandieren und so wurde 1937 schließlich die heutige Schnitzschule gebaut.
Die Schnitzschule, die Schulteil des Berufsbildungszentrums Bad Salzungen ist, besteht aus drei Gebäuden: dem Werkraum für das dritte Lehrjahr mit einem Schauraum für die Besucher, der neu gebauten Zuschnitthalle sowie dem ehemaligen und jetzt sanierten Maschinenraum, der mit neuen Maschinen ausgestattet ist. So kann das Holz nicht nur angeliefert, sondern der ganze Prozess bis hin zum Endprodukt nachvollzogen werden. Damit kann die gesamte Ausbildung – die Fachtheorie und –praxis – für Holzbildhauer abgesichert werden.
Zeit: Freitag, 8. September 2006, 11 Uhr
Ort: Empfertshausen, Andenhäuser Straße 2a
Kultusminister Goebel sagte im Vorfeld: "Das hohe Ausbildungsniveau unserer jungen Menschen ist und bleibt ein zentraler Standortfaktor Thüringens. Der Beruf ist ´das Rückgrat des Lebens´. Dem sollen unsere Schulen durch die hohe Qualität ihrer Ausbildung gerecht werden. Mehr Schulqualität, das bedeutet mehr Lebenschancen für die Absolventen!
Die Schule ist Symbol der Tradition für das Holzhandwerk hier am Standort Empfertshausen. Sie muss erhalten werden. Viele Schüler nutzen die Ausbildung als Grundlage und bilden sich danach zum Holzbildhauer oder in der Denkmalpflege fort. Sie verbinden auf vorbildlichen Weise das Kunsthandwerk mit technischer Meisterschaft."
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