IBM und Brandenburg kündigen Partnerschaft im Bildungswesen an
IBM und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg starten heute ihr auf drei Jahre angelegtes Projekt "Reinventing Education". Ziel ist es, die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler durch effektive Lehrmethoden zu fördern. Realisiert wird dies durch eine Onlineplattform, die ein Wissensnetzwerk über Schulgrenzen hinweg aufbaut. IBM stellt hierfür Technologien und Know-how im Gesamtwert von rund einer Million Euro bereit. Brandenburg setzt in gleichem Umfang Mittel für Infrastruktur, Mentoren, Bildungsberater und die universitäre Begleitung des Projekts ein.
12.12.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes BrandenburgDas von IBM initiierte Projekt läuft inzwischen an Schulen in zwölf Ländern. Weltweit gehören die Vereinigten Staaten, Australien, Japan, Singapur, Vietnam, Mexiko, Brasilien und China der Initiative an. Bisher wurden mehr als 100.000 Lehrer und über 10 Millionen Schüler erreicht. Mit dem Pilotprojekt in Brandenburg ist Deutschland das vierte europäische Land neben Italien, Irland und Großbritannien. Das Bildungsministerium Brandenburg möchte Lehrer landesweit in die Lage versetzen, individuelle Lehrmethoden zu entwickeln. Mit diesen sollen Schüler gefördert und optimal auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden. Das Projekt "Reinventing Education" von IBM setzt genau an diesem Punkt an: Mit einer Onlineplattform können die Lehrkräfte ihre Erfahrungen bei der individuellen Begabtenförderung austauschen, neue Kenntnisse erwerben und Kompetenzen entwickeln. So entsteht ein Wissensnetzwerk über Schulgrenzen hinweg. "Wir freuen uns, durch den Einsatz von innovativer Informationstechnologie einen Beitrag zur Verbesserung des deutschen Bildungssystems zu leisten", betont Johann Weihen, Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH. "Mit Brandenburg haben wir einen Partner gewonnen, der Informationstechnologie im Schulwesen engagiert vorantreibt."
"Schülerinnen und Schüler mit besonderem individuellem Förderbedarf sind in allen Schulen anzutreffen. Die verstärkte individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern ist ein vordringliches bildungspolitisches Ziel. Um diese Schüler im Einzelfall optimal unterstützen zu können, müssen die Lehrkräfte gezielt auf pädagogische Erfahrungswerte zurückgreifen können. Die Kooperation mit IBM ermöglicht es, die Stärken der Informationstechnologie für die Zusammenarbeit der Lehrkräfte im Bereich Förderung ideal zu nutzen", so der brandenburgische Bildungsminister Holger Rupprecht.
Über IBM:
IBM ist mit 80 Jahren Erfahrung in der Unternehmensinnovation der weltweit größte Anbieter von Informationstechnologie und weltweit führend in e-business Lösungen. Das Unternehmen hilft Firmen, Geschäftspartnern und Entwicklern dabei, das Potenzial des Internets und der Vernetzung von Computern über verschiedene Unternehmen und Industrien hinweg, wirksam einzusetzen. IBM ist heute das einzige Unternehmen der IT-Branche, das die komplette Produktpalette von Hardware, Software bis Dienstleistungen anbietet und industrieübergreifende und branchenspezifische Lösungen für die Anforderungen und Bedürfnisse von Unternehmen aller Größen bereit stellt.
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