Brandenburg

Initiative Oberschule stärkt die Oberschulen

Brandenburgs Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp hat heute anlässlich der Präsentation der Evaluations-Ergebnisse des Programms "Initiative Oberschule (IOS)" in Potsdam eine positive Bilanz der Arbeit der 150 Oberschulen im Land Brandenburg gezogen. "Fünf Jahre nach Einführung der neuen Schulform im Schuljahr 2005/06 können wir feststellen, dass die Oberschule akzeptiert ist und eine sehr gute Arbeit leistet", so Jungkamp. Die Evaluation wurde von einem Team unter Leitung von Prof. Manfred Eckert von der Universität Erfurt auf der Basis von Erhebungen an der Hälfte der Oberschulen durchgeführt.

08.02.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Diese positive Entwicklung sei insbesondere dem 2007 begonnenen Förderprogramm "Initiative Oberschule" zu verdanken, so Jungkamp. Zu den Zielen des Programms gehören die Intensivierung der beruflichen Orientierung durch Angebote zum Praxislernen sowie Projekte zur Verbesserung der sozialen Schlüsselkompetenzen der Schüler. Für die Initiative Oberschule stehen bis 2013 mehr als 25 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds, aus Landesmitteln sowie aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung. *Bereits jetzt können wir feststellen: Das IOS-Programm hat unsere Erwartung übertroffen und zu einer deutlichen Stärkung der Oberschulen geführt*, so der Bildungsstaatssekretär.

Das belege auch die aktuelle Evaluation der Universität Erfurt zur "Initiative Oberschule", so Jungkamp. "Dort heißt es: Das IOS-Programm kann als sehr erfolgreich eingeschätzt werden, weil es den Übergangsprozess zugleich systematisiert und individualisiert und schulspezifisch im jeweiligen Schulprogramm verankert. Die Verbindung von Angeboten zum berufsorientierenden und sozialen Lernen und zur Verbesserung der Schulkultur ist ein Erfolg, weil sich die Wirkungen ergänzen." Die Schülerinnen und Schüler bekämen durch IOS nicht nur klarere Vorstellungen von ihrem Berufswunsch, so Jungkamp. "Sie haben auch realere Vorstellungen von ihren persönlichen Ausbildungs- und Berufschancen und bringen verbesserte Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft mit."


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