Initiative „Spielraum“ gegründet

(bikl) In Kooperation zwischen dem Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Fachhochschule Köln und den Spieleherstellern Electronic Arts und Nintendo startete die Initiative „Spielraum“ gestern auf der Games Convention in Leipzig.

24.08.2006 Artikel

Prof. Dr. Jürgen Fritz von der FH Köln präsentierte in der Gründungskonferenz die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung: Spielen Eltern selbst Computerspiele oder stehen sie dem elektronischem Spielzeug positiv gegenüber, dann ist deren Interesse an Informations- und Fortbildungsangeboten über die Auswirkungen von virtuellen Spielen groß. Sind Eltern und Pädagogen unerfahren in punkto Bildschirmspiel, interessieren sie sich kaum für die Welt der Computer- und Videospiele. „Der cultural gap in der Gesellschaft wird immer größer“, resümierte Prof. Fritz.

Die Initiative „Spielraum“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Forschung über die Rezeption Neuer Medien voran zu treiben und in Informationsveranstaltungen über die Bedeutung von Computer- und Videospielen für die pädagogische Praxis zu beraten, Erziehungsfragen zu erörtern. Wollen Eltern und Pädagogen im Erziehungsalltag angemessen handlungsfähig sein, ist ein Verständnis von virtuellen Spielwelten und Spielerfahrung unverzichtbar, so Prof. Jürgen Fritz.

Homepage Prof. Fritz


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