Klassenteiler 28: Kultusministerium weist Vorwurf der GEW zurück
Das Kultusministerium weist den Vorwurf, bei den Regelungen des Organisationserlasses für das kommende Schuljahr handle es sich um eine Mogelpackung, erneut zurück. Kultusminister Helmut Rau MdL betonte, dass nicht die Rede davon sein könne, dass hier Regelungen zurückgenommen würden. "Das Kultusministerium hält weiterhin an seinem Ziel fest, das Konzept der jahrgangsübergreifenden Klassen auch in der Ressourcenzuweisung zu unterstützen", so Rau. Die GEW schüre durch irreführende Informationen Irritationen und Unsicherheiten an den Schulen.
15.03.2006 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergWie im neuen Organisationserlass vorgesehen, werde bei der Ressourcenzuweisung von einer Zusammenfassung der Klassenstufe 1 und 2 zur Eingangsstufe Grundschule ausgegangen. Klar sei - bisher wurde auch nicht anderes behauptet - dass keine Schule gezwungen werde, zum Schuljahr 2006/2007 jahrgangsübergreifende Klassen zu bilden.
Rau: "Es ist dafür Sorge getragen worden, dass die Schulen, die zum kommenden Schuljahr nicht auf den klassenstufenübergreifenden Unterricht umstellen können, in der Übergangsphase wie seither die Lehrerressourcen auf die Jahrgangsstufe bezo-gen erhalten." Dies sei aber nie anders geplant gewesen und im Übrigen schon mehr-fach - zuletzt bei einer Sitzung der Leitenden Schulaufsichtsbeamten der Unteren Schulaufsichtsbehörden am vergangenen Montag - so besprochen worden.
Keine Kommentare vorhanden