Kultusminister Helmut Rau und Staatssekretär Georg Wacker ehren Medaillengewinner der Welt- und Europameisterschaften 2006 aus Baden-Württemberg

Kultusminister Helmut Rau MdL und Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL haben heute (16. Mai) 298 Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Welt- und Europameisterschaften geehrt. Bei einem Festakt im Neuen Schloss in Stuttgart würdigte Minister Rau die Erfolge der Athleten aus Baden-Württemberg. "Die Sportlerinnen und Sportler haben Spitzenleistungen erbracht und Baden-Württemberg auf allen Kontinenten sehr gut repräsentiert."

16.05.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Das vergangene Sportjahr sei ein fantastisches gewesen, betonten Minister Rau und Staatssekretär Wacker. "Sie haben uns mit einer überragenden Anzahl von Medaillenerfolgen in den zurückliegenden zwölf Monaten uneingeschränkte Freude bereitet". Mit den Weltmeisterschaften im Fußball, Reitsport, Hockey und Handball fanden gleich vier große Meisterschaften in Deutschland statt. "Millionen Fans aus aller Welt haben eine einzigartige fröhlich-friedliche Stimmung erzeugt", betonte Minister Rau.

Kultusminister Rau und Staatssekretär Wacker würdigten insbesondere die behinderten Athletinnen und Athleten. "Es ist großartig, dass ihre hervorragenden Leistungen schon viele Jahre auch das Interesse und die Anerkennung einer breiten Öffentlichkeit finden."

Sportliche Hochleistung erfordere optimale Trainingsbedingungen und professionelle Betreuung, hob Kultusminister Rau hervor. "Unser System der Sportförderung baut auf mehrere Partner: die Industrie, die Wirtschaft, die Sportselbstverwaltung, die Deutsche Sporthilfe, die baden-württembergische Sportstiftungen und den Staat. Dafür bin ich sehr dankbar und das soll auch so fortbestehen."

Die Erfolge der Sportlerinnen und Sportler beruhen auf langjährigem und hartem Training. "Auch Trainer und Betreuer, Sportmediziner und Physiotherapeuten tragen ihren Teil zum Erfolg bei und das verdient unsere Anerkennung", sagte Minister Rau. Er unterstrich bei dieser Gelegenheit aber auch, dass auf den Leistungen der Athletinnen und Athleten kein Dopingverdacht lasten dürfe. Denn Sieger seien erst dann wahre Champions, wenn sie die Fair-Play-Regeln respektieren und einhalten würden. Alle, die im Sport Verantwortung trügen, seien aufgerufen, mit aller Kraft weiterhin für eine Ethik des Sports einzutreten.

Für die kommenden Welt- und Europameisterschaften wünschte Kultusminister Rau den Geehrten viel Erfolg.


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