Leistungsstarke Schüler aus NRW setzen sich bei "Jugend forscht" durch

Gleich zwei Schüler aus Nordrhein-Westfalen waren unter den sieben Erstplatzierten beim 40. Bundeswettbewerb "Jugend forscht" vertreten.

31.05.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Stephan Schulz von der Gesamtschule Buer-Mitte in Gelsenkirchen wurde im Fachbereich Biologie ausgezeichnet. Sebastian Hess vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wiehl erreichte den Spitzenplatz im Fachbereich Chemie. Weitere Plätze errangen ein dreiköpfiges Team des Gymnasiums Beverungen (5. Platz in Biologie) und ein Zweierteam des St. Michael Gymnasiums aus Bad Münstereifel (5. Platz in Physik).

"Ich gratuliere den Jugendlichen zu diesen herausragenden Erfolgen. Um diese Spitzenleistungen zu erbringen, brauchten sie nicht nur die Fähigkeit zu wissenschaftlichem Denken, viel Eigeninitiative, Ausdauer und Kreativität, sondern auch Intuition und ein gutes Gespür für die richtigen Fragen. Das alles haben die Schülerinnen und Schüler vorbildlich umgesetzt," lobte die Ministerin für Schule, Jugend und Kinder Ute Schäfer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen.

Sebastian Hess wurde für eine Arbeit ausgezeichnet, mit der er in Feld- und Laboruntersuchungen nachwies, dass Lebermoose tierische Einzeller fangen und verdauen können.

Stephen Schulz erhielt den ersten Preis für ein "lab on the chip", mit dem mit Hilfe von Elektronen chemische Analysen, z.B. von Blutwerten, außerhalb von Laboren in kurzer Zeit durchgeführt werden können. Dafür entwickelte er eine kostengünstige Technik zur Herstellung miniaturisierter Reaktionsgefäße und Messanordnungen. Erst kürzlich war Stephen Schulz in den USA beim weltgrößten Nachwuchsforscherwettbewerb Intel International Science and Engineering Fair (ISEF) unter 1 447 Jugendlichen aus 45 Ländern als einer der drei besten Teilnehmer mit dem Grand Award ausgezeichnet worden.


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