Malzhauses in Eschenbach

300.000 Euro hat Kunstminister Thomas Goppel für die Instandsetzung des sog. "Malzhauses" in Eschenbach i.d. Opf. (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab, Bezirk Oberpfalz) aus dem Entschädigungsfonds der Denkmalpflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds der Denkmalpflege wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

10.02.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das ehemalige städtische Malzhaus ist neben dem Rathaus das wohl bedeutendste profane Baudenkmal der Stadt Eschenbach. Als es 1606 errichtet wurde, war die Bierbrauerei einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Stadt. Das vollständig in Sandsteinquadern errichtete Gebäude hat sich in allen bauzeitlichen Details ohne gravierende Veränderungen erhalten. Im Erdgeschoss tragen vier Sandsteinsäulen mächtige Tonnengewölbe, die teilweise noch Stuckverzierungen des 18. Jahrhunderts aufweisen. Sowohl seine städtebauliche als auch seine stadtgeschichtliche Bedeutung machen das ehemalige Malzhaus zu einem herausragenden Baudenkmal. Die Mittel aus dem Entschädigungsfonds der Denkmalpflege dienen der Instandsetzung von Mauerwerk, Dach, Fassaden und Fenstern des Malzhauses.


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