"Markt der Möglichkeiten"

Unter dem Motto "Markt der Möglichkeiten" haben Kultusminister Jürgen Schreier und sein französischer Amtskollege der lothringischen Schulverwaltung, Recteur Michel Leroy, aus Anlass des Deutsch-Französischen Tages weiterführende Schulen aus dem Saarland und Lothringen eingeladen, besonders erfolgreiche grenzüberschreitende Projekte vorzustellen. In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste konnten 30 Schulen am Freitag ihre Projekte im Kultusministerium präsentieren.

21.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Vorgestellt wurden z. B. gemeinsame Betriebspraktika, Gesundheits-, Sport- und Musikprojekte ebenso wie Projekte im Bereich der Fortbildung und Ausbildung.

Kultusminister Schreier würdigte die Kooperation als vorbildlich: "Die Zusammenarbeit lothringischer und saarländischer Schulen ist, wie die Projekte zeigen, beispielhaft und beruht auf einer intensiven Partnerschaft der beiden Unterrichtsverwaltungen. Recteur Leroy und ich sind davon überzeugt, dass solche Projekte einen wichtigen Beitrag dazu leisten, für das Erlernen der Partnersprachen zu werben."

Zudem haben Minister Schreier und Recteur Leroy die Schulen in ihrem Zuständigkeitsbereich aufgerufen, den Deutsch-Französischen Tag zum Anlass zu nehmen, um für das Erlernen der jeweiligen Partnersprache zu werben. Eine deutsch-französische Arbeitsgruppe hat konkrete Vorschläge zur Gestaltung des diesjährigen Deutsch-Französischen Tages entwickelt. Diese sind im deutsch-französischen Internetportal (www.fplusd.de) zusammen mit speziellen Anregungen zum Unterricht und weiterführenden Hinweisen aufgeführt. Eine Auswahl der Aktivitäten saarländischer und lothringischer Schulen findet sich auf der Internet-Webseite ABildung baut Brücken - Formation sans frontières@ (www.saarland-nancy-metz.saarland.de), die die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten des Kultusministeriums und der Académie Nancy-Metz dokumentiert.

Aus Anlass des 40. Jahrestages des Elysée-Vertrages haben Staatspräsident Chirac und Bundeskanzler Schröder den 22. Januar eines jeden Jahres zum "Deutsch-Französischen Tag" erklärt. Er soll dazu genutzt werden, in den Schulen beider Länder die bilateralen Beziehungen zu vertiefen, für die Partnersprache zu werben und zugleich über Austausch-, Studien- und Arbeitsmöglichkeiten im Partnerland zu informieren. Die Kultusministerkonferenz hat sich ebenfalls dafür ausgesprochen, den Jahrestag des Elysée-Vertrages und dessen historisch-politischen Kontext regelmäßig im Schulunterricht hervorzuheben.


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