Minister Schartau und Ministerin Kraft gratulieren ZENIT zum 20jährigen Jubiläum: Erfolgreiches Wirken für den Strukturwandel

Das Zentrum für Innovation und Technik in NRW, die ZENIT GmbH in Mülheim/Ruhr, feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Die Einrichtung wurde vor 20 Jahren gegründet, um Innovation und Technik insbesondere im Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zu fördern.

16.07.2004 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Aus Anlass des Jubiläums würdigten Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft und Wirtschafts- und Arbeitsminister Harald Schartau ZENIT als einen "wesentlichen Motor des Strukturwandels in Nordrhein-Westfalen".

Minister Schartau: "ZENIT hat den Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen und im Ruhrgebiet erfolgreich begleitet. Die Bilanz nach 20 Jahren zeigt, dass ZENIT viel zur Modernisierung und Erneuerung der industriell-gewerblichen Basis in unserem Land beigetragen hat. Der nordrhein-westfälische Mittelstand hat in Mülheim eine erste Adresse."

Ministerin Kraft betonte, dass der Weg des Strukturwandels noch nicht zu Ende sei. Kraft: "Trotz vieler Etappensiege liegen noch einige schwere Bergwertungen vor uns. Wir werden alle gemeinsam noch kräftig in die Pedale treten, damit wir am Ende das gelbe Trikot für die Gesamtstrecke Strukturwandel an Rhein und Ruhr überziehen können. Jetzt kommt es darauf an, die verschiedenen Spezialisten des Teams optimal einzusetzen und miteinander zu verzahnen. Deshalb wollen wir, dass unsere mittelständischen Unternehmen noch mehr an den Innovationen und Forschungsergebnissen unserer Hochschulen teilhaben und dass sie noch enger mit unseren Exzellenznetzwerken verknüpft werden. Das ist es, was den Standort NRW nach vorn bringt und ihm Schwung verleiht: Eine exzellente Forschungs- und Hochschullandschaft, die eng mit den kleinen und mittleren Unternehmen kooperiert. ZENIT ist in diesem dynamischen Prozess Partner und Begleiter der Unternehmen auf dem Weg zum Markt und damit zum Erfolg."

Auch Minister Schartau richtete bei der Jubiläumsfeier in Mülheim den Blick in die Zukunft: "In diesen schwierigen Zeiten stehen wir vor der Herausforderung, in ausgewählten Technologiefeldern internationale Exzellenz herauszubilden. Wir müssen Hilfestellung leisten bei der Modernisierung der traditionellen Industrien und der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Dazu müssen wir vor allem die Position kleinerer und mittlerer Unternehmen stärken. Dies geht nur mit einer dauerhaften, vertrauensvollen und zielgerichteten Zusammenarbeit zwischen großen und kleinen Betrieben, Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, Dienstleistern und nicht zuletzt der Politik."

Dazu brauche man erfolgreiche Netzwerke wie z.B. die Initiative "Zukunft durch Technik.NRW", die das Wirtschaftsministerium Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen hat, und an der ZENIT maßgeblich mitwirkt. Minister Schartau: "Exzellenz und internationale Wettbewerbsfähigkeit stehen und fallen mit der Schaffung von funktionierenden Netzwerken. Für ZENIT sehe ich in der Schaffung von solchen Netzwerken eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft. Genauso wichtig ist es aber auch, den heimischen Mittelstand auf die Herausforderungen vorzubereiten, die sich jetzt mit dem erweiterten Binnenmarkt ergeben. Diese neue Herausforderung ist von ZENIT schon aufgenommen worden. Es geht darum, die erweiterten Märkte nicht nur als Standortkonkurrenz, sondern auch als Chance auf mehr Wachstum und Beschäftigung bei uns offensiv anzunehmen."


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