Pinkwart: Fraunhofer-Büro in Moskau wichtiges Bindeglied für russisch-deutsche Zusammenarbeit in Wissenschaft, Forschung und Technologie
NRW-Innovationsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart hielt heute (31.10.2005) auf Einladung des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Professor Dr. Hans-Jörg Bullinger, den Festvortrag zur Eröffnung des "Fraunhofer Representative Office" in Moskau.
31.10.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-WestfalenVor über zweihundert Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern aus Russland und Deutschland betonte Pinkwart die besondere Rolle, die das neue Büro an der Schnittstelle von Wissenschaft, Forschung und Technologie für die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland einnimmt.
Die Fraunhofer-Gesellschaft strebt eine Ausweitung ihrer Aktivitäten in Europa an. Sie verfolgt dabei den Ausbau wissenschaftlicher Kooperation mit europäischen Forschungseinrichtungen und die Durchführung von Auftragsforschung für den europäischen Markt. Mit der Einrichtung des Büros beabsichtigt die Fraunhofer-Gesellschaft, die Zusammenarbeit mit Russland stärker zu unterstützen. Sie will die Stärkung der Beziehungen in Wirtschaft, Forschung und Bildung und die Einbindung Russlands in den europäischen Forschungsraum mitgestalten.
Neben der Eröffnung des "Fraunhofer Representative Office" weilt Pinkwart zu Gesprächen mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Politik zu Fragen der Innovations- und Technologiepolitik in Moskau. Unter anderem führt er Gespräche mit dem Stellvertretenden Bildungs- und Wissenschaftsminister der Russischen Föderation und dem Minister für Innovation und Wissenschaft der Stadt Moskau. Anlässlich des Besuches wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Privaten Universität Witten-Herdecke und der Russisch-Staatlichen Universität für Sozialwissenschaften im Beisein eines Vertreters der Russischen Föderation unterzeichnet. Pinkwart wird die Higher School of Economics besuchen, sich über die Reform des russischen Hochschulwesens und die Umsetzung des Bologna-Prozesses informieren. Mit Wirtschaftvertretern wird sich der Minister zu Fragen des Technologie- und Wissenstransfers für die nordrhein-westfälische Wirtschaft und den Marktchancen für unternehmerisch tätige deutsche Forschungs- und Hochschuleinrichtungen austauschen.
Pinkwart: "Ziel der Gespräche ist, die traditionell guten Beziehungen des Landes Nordrhein-Westfalen zu Russland zu vertiefen und die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Forschung und Technologie durch konkrete Maß weiter zu intensivieren."
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