Prof. Träger wird neuer Direktor der Berufsakademie Heidenheim
Der Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Wolfgang Fröhlich, hat bei einer Festveranstaltung Prof. Manfred Träger in sein Amt als Direktor der Berufsakademie Heidenheim eingeführt. Träger war bislang stellvertretender Direktor in Heidenheim und Studienbereichsleiter Wirtschaft.
26.04.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WürttembergEr tritt sein neues Amt zum 1. Mai an. Gleichzeitig wurde der bisherige Amtsinhaber, Prof. Kurt Hildenbrand, verabschiedet.
"Der Erfolg der Berufsakademie Heidenheim ist eng mit dem Namen von Kurt Hildenbrand verbunden", sagte Wolfgang Fröhlich am 26. April in Heidenheim. "Mit großem Einsatz und großer Innovationsfreudigkeit prägte er 25 Jahre lang die Entwicklung seiner Berufsakademie, die er mit Zielstrebigkeit, Augenmaß und Überzeugungskraft geführt hat." Kurt Hildenbrand habe die Herausforderungen der vergangenen Jahre erfolgreich gemeistert. "Partnerschaftlich mit dem Land hat die Berufsakademie viele Schritte unternommen, um sich für neue Berufsfelder zu öffnen und ihr Studienangebot den internationalen Anforderungen anzupassen", sagte Fröhlich. In den vergangenen acht Jahren wurde die Kapazität von 885 auf 1.515 Studienplätze annähernd verdoppelt. Damit konnte die Berufsakademie zukunftsweisende Studiengänge der Informatik und Medien, aber auch für Sozialmanagement einrichten.
Der Ministerialdirektor stellte auch das Engagement der Berufsakademie in der internationalen Zusammenarbeit heraus. Eine besondere Rolle sei der Berufsakademie Heidenheim auch im Zusammenhang mit der positiven Stellungnahme des Wissenschaftsrates zu den Berufsakademien in Baden-Württemberg zugekommen.
Fröhlich würdigte darüber hinaus die an der Berufsakademie beteiligten Ausbildungsstätten der Wirtschaft und des Sozialbereichs. "Wir wissen es zu schätzen, dass die Wirtschaft auch in konjunkturell schwierigen Zeiten zur Berufsakademie und ihrem Ausbildungskonzept steht, so dass die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Wesentlichen stabil gehalten werden konnte. Die Ausbildungsstätten betreiben damit echte Zukunftsvorsorge für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft." Auch die Stadt Heidenheim, die sich immer wieder bei der Bereitstellung von Unterbringungsmöglichkeiten für die Berufsakademie eingesetzt habe, sei ein wichtiger Partner bei der Entwicklung der Berufsakademie gewesen. Bei der nun anstehenden räumlichen Konzentration der Berufsakademie in Heidenheim sicherte der Ministerialdirektor seine Unterstützung zu: "Wir werden auch weiterhin nach wirtschaftlichen Lösungen suchen, um einen der Berufsakademie gemäßen anspruchsvollen Lehrbetrieb zu sichern. 30 Mio. Euro für den geplanten Neubau sind im Haushalt bereits vorgesehen."
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