Rechtschreib-Debatte schadet Schüler/innen
"Es ist lobenswert, dass Baden-Württemberg sich nicht am Eiertanz um die Einführung der Rechtschreibreform beteiligt und die neuen Regeln ab 1. August 2005 verbindlich macht", sagte am Dienstag (19.07.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
19.07.2005 Pressemeldung GEW Baden-WürttembergEine weitere Verschiebung der Rechtschreibreform hätte nach Ansicht der GEW für Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern gravierende Auswirkun¬gen. Neben der Verunsicherung seien auch die finanziellen Konsequen¬zen auf Schulbudgets und den Geldbeutel der Eltern gravierend. Schät¬zungen gehen davon aus, dass bundesweit in den Schulen in Büchern im Wert von rund 1,4 Milliarden Euro die neue Rechtschreibung bereits um¬gesetzt worden ist.
"Es ist unverantwortlich, wie hier auf Kosten von Kindern, Eltern und Schulen Stimmung gemacht wird, um das Sommerloch zu füllen und im Wahlkampf Punkte zu erzielen", sagte Dahlem.
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