Rechtschreibreform auch bei Springer

(bikl) Nun verabschiedet sich auch der Axel Springer Verlag von der alten Rechtschreibung. Die Verlagsgruppe teilte heute mit, sie werde eine „reformkonforme Rechtschreibung in ihren Publikationen umsetzen“.

07.03.2006 Artikel

Anlass der Umstellung ist der Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 2. März 2006, die Rechtschreibreform entsprechend der Vorschläge des Rats für deutsche Rechtschreibung verbindlich zu ändern. Die KMK hatte bei der Bekanntgabe ihres Beschlusses insbesondere an alle Verlage und Publikationsorgane appelliert, sich im Interesse der Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung anzuschließen.

Im August 2004 war der Springer Verlag dem Beispiel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gefolgt, die die Umstellung auf die neue Rechtschreibung nach kurzer Zeit wieder rückgängig gemacht hatte. Ziel dieser Maßnahme, so hieß es damals, sei die Wiederherstellung einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung. "Eine Einheitlichkeit existiert mit reformierter Rechtschreibung nicht mehr", verlautete nun heute. Bei optionalen Schreibweisen will der Verlag allerdings weitestgehend die klassische Rechtschreibung anwenden.

Die Änderung der Schreibweise in den Zeitungen und Zeitschriften sowie den Online-Angeboten des Springer Verlags soll bis spätestens 1. August 2006 erfolgen.

Links:


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden