Verleihung des Museumspreises 2005

Am 20. April 2005, 18.00 Uhr, findet die Verleihung des Museumspreises der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Landesmuseum für Vorgeschichte, Richard-Wagner-Straße 9, in Halle statt. An der Preisverleihung nimmt auch Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz teil.

20.04.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Die Preisträger des diesjährigen Museumspreises sind das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle und das Gleimhaus Halberstadt. Einen Sonderpreis erhält das Schloss Wernigerode.

In seinem Grußwort würdigte Minister Olbertz das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle als eines der ältesten und zugleich bedeutendsten archäologischen Museen Deutschlands und Mitteleuropas. "Es ist das einzige Spezialmuseum für prähistorische Archäologie in Sachsen-Anhalt und zugleich die archäologische "Schatzkammer" unseres Landes", so der Minister. Interessierte Besucher und vor allem auch Schulklassen erhalten ein anschauliches Bild der menschlichen Gesellschaft in Mitteldeutschland von ihren Anfängen vor etwa 450.000 Jahren bis in die Neuzeit.

Kultusminister Olbertz zeigte sich erfreut über die Entscheidung der Jury, auch dem Projekt "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert" einen Museumspreis zu verleihen. Olbertz: "In den drei Jahren seines Bestehens hat sich dieses Vorhaben zu einem der bedeutendsten kulturtouristischen Vernetzungsprojekte Sachsen-Anhalts entwickelt." Die Leitung dieses Projektes liegt in den Händen des Gleimhauses Halberstadt. Das herausragende Museum verfügt über eine großartige Sammlung und weitreichende wissenschaftliche und museumspädagogische Erfahrungen.

Das Schloss Wernigerode ist das besucherstärkste Museum Sachsen-Anhalts und gehört darüber hinaus zu den 20 meist besuchten Schloss- und Burgmuseen in der Bundesrepublik Deutschland. Einen Sonderpreis erhält das Schloss für seine touristischen Projekte.

Hintergrundinformation:

Der Museumspreis wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Die ersten Preisträger waren 1999 das Industrie- und Filmmuseum Wolfen und 2001 das Stadtmuseum "Hohe Lilie" in Naumburg.

Bezüglich der diesjährigen Vergabekriterien wurde besonderer Wert auf qualitative Projekte und Strategien der Museen für die Öffnung zu anderen Kulturbereichen, z. B. für den Kulturtourismus, und auf die Schaffung von kulturtouristischen, musealen Netzwerken zur Freisetzung von Synergien gelegt.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden