Zugang bei Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) wieder rückläufig
Im November sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen gegenüber Oktober um 13.000 auf 3,215 Millionen. Im Vergleich mit dem November 2008 waren allerdings 227.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte auf 7,6 Prozent zurück. Offensichtlich setzt sich der Herbstaufschwung auf dem Arbeitsmarkt ungeachtet der Wirtschaftskrise fort.
02.12.2009 Pressemeldung Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB)Auch nach rund einem Jahr Wirtschaftskrise zeige sich der Arbeitsmarkt verhältnismäßig robust, erklärte der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise. "Die Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit und Beschäftigung sind weit weniger dramatisch als zunächst von vielen befürchtet", sagte er heute anlässlich der Präsentation der aktuellen Arbeitsmarktzahlen.
Warnung vor verfrühtem Optimismus
Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt im neuen Amt warnte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor verfrühtem Optimismus. "Die Talsohle ist mit Sicherheit noch nicht durchschritten. Die Wintermonate liegen noch vor uns." Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt sagte, der Arbeitsmarkt sei erfreulich stabil. Aber 2010 werde ein sehr schwieriges Jahr. Der BBB-Vorsitzende Siegfried Schmauder warnte angesichts des Rückganges der Neueintritte in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung vor falschen Entwicklungen beim Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente.
Förderung der beruflichen Weiterbildung geht zurück
Während die Neuzugänge in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung gegenüber Oktober mit knapp 50.230 um fast 19 % zurückgingen (Grafik 1 unten), stieg der Teilnehmerbestand im November noch einmal leicht an und erreichte mit knapp 232.300 Teilnehmern den höchsten Wert des Jahres. (Grafik 2).
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