Bildungsminister Rupprecht erfreut über Kita-Millionen
Bildungsminister Holger Rupprecht zeigt sich sehr erfreut über die zusätzlichen bis zu vier Millionen Euro, die die Koalitionsfraktionen künftig jedes Jahr zusätzlich für die Arbeit der Kindertagesstätten im Land bereit stellen wollen. "Das ist gut angelegtes Geld - damit können wir sowohl die Verlässlichkeit der Betreuung als auch die Qualität von Kitas entscheidend verbessern," sagte der Bildungsminister.
24.10.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes BrandenburgMit der Realisierung beider Projekte im Rahmen der Weiterentwicklung des Kindertagesstättengesetzes hat der Landtag das Bildungsministerium im Sommer dieses Jahres beauftragt. Der entsprechende Gesetzentwurf wird gerade erarbeitet. Jetzt stehen die notwendigen Mittel zur Verfügung, um die Projekte ausreichend zu finanzieren.
Ein Teil der Mittel soll in den Bestandsschutz fließen. Damit wird die Betreuung der Kinder sichergestellt, bei denen der Rechtsanspruch bisher vorübergehend wegzufallen drohte. Beispiel: Bislang musste ein zweieinhalbjähriges Kind, dessen Eltern arbeitslos wurden, die Kita verlassen und konnte die Einrichtung erst wieder ab drei Jahren besuchen oder wenn die Eltern wieder Arbeit bekamen. Künftig wird sichergestellt, dass solche Brüche nicht mehr vorkommen. Generell gilt der uneingeschränkte Rechtsanspruch für einen Kita-Platz erst ab drei Jahren.
Ein weiterer Teil der vier Millionen Euro wird für die neu einzuführende Sprachförderung an den Kitas benötigt. Damit sollen alle Kinder mit Sprachproblemen im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung gezielt gefördert werden. Das Ministerium rechnet damit, dass etwa 15 Prozent der Kinder solche Probleme aufweisen. Diese Kinder sollen dann jeweils 15 Minuten pro Tag eine gesonderte Sprachförde-rung erhalten. Diese Zeitkapazitäten können auch gebündelt werden. Beispiel: Eine Kita mit 20 Kindern, die drei zu fördernde Kinder hat, kann diese in einer Gruppe zusammenfassen und zusammen jeden Tag 45 Minuten fördern.
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