Frühe Förderung - Lernen von Europa

Die Verbesserung der Sprachkompetenz in der vorschulischen Erziehung sowie die engere Verzahnung von Elementarbereich und Grundschule mit dem Ziel der frühen und individuellen Förderung sind zentrale Aufgabenfelder zur Modernisierung des deutschen Bildungswesens. Die Fachtagung "Frühe Förderung ? Lernen von Europa" vom 10. bis 11. Juni in Köln befasst sich vor allem mit der Frage, welche Erfahrungen aus den Bildungsprogrammen SOKRATES und LEONARDO dafür zur Verfügung stehen und welche neuen Wege für die Qualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern beschritten werden können.

09.06.2005 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Die Tagung wird gemeinsam von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in enger Zusammenarbeit mit InWEnt sowie dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) und Bildung für Europa, der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung veranstaltet. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, Experten aus Ministerien und Verwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen der Aus- und Fortbildung.

Die Tagung wird mit einem Vortrag des Leiters des Staatsinstituts für Frühpädagogik (München), Professor Wassilios E. Fthenakis, eröffnet. Der renommierte Entwicklungspsychologe spricht über "Frühe und individuelle Förderung in Deutschland und Europa". Vier Expertenworkshops behandeln Fragen der Kooperation von Elementar- und Primarbereich, der Qualifizierung des Personals, der individuellen Förderung und der Bedürfnisse von Kindern mit Migrationshintergrund. Anschließend werden Filmbeiträge von Dr. Donata Elschenbroich vom Deutschen Jugendinstitut (München) über Erfahrungen der frühen Förderung in anderen Staaten präsentiert und diskutiert. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion, die unter dem Motto "Frischer Wind im Kindergarten" der Frage nachgeht, welche praktischen Erfahrungen in anderen europäischen Staaten sich bewährt haben und für Reformen in Deutschland genutzt werden können.

Anlässlich der Veranstaltung vereinbarten die Nationalen Agenturen ihre Zusammenarbeit in Zukunft noch weiter zu intensivieren.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden