GEW Bremen unterstützt Bildungsproteste
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft unterstützt den Bildungsprotest in Bremen im Rahmen der bundesweiten Bildungsprotestwoche vom 15. bis 17. Juni 2009.
15.06.2009 Pressemeldung GEW BremenZusammen mit Studierenden, SchülerInnen, Auszubildenen, LehrerInnen und ProfessorInnen fordert die GEW Bremen ein sofortiges Umdenken in der Bildungspolitik.
Zu diesen Forderungen gehören:
Eine sofortige Erhöhung der Bildungsausgaben, damit Bildungseinrichtungen endlich eine Planungssicherheit haben und ihre Mitarbeitet angemessen bezahlen können.
Die Abschaffung aller Hürden innerhalb des Bildungssystems, denn die Bildungschancen dürfen nicht von der sozialen Herkunft abhängen. Jede/r muss die Möglichkeit haben, das Bildungssystem in vollem Umfang zu nutzen
Bildung von der KITA bis zur Hochschule muss von allen Gebühren befreit werden. Es gibt keine sozialverträglichen Gebühren.
Bildung lebt von Partizipation. Deshalb ist die Einführung von demokratischen Strukturen in allen Bereichen notwendig. Damit ist keine Scheindemokratie gemeint, sondern ein effektives Stimmrecht in allen Gremien.
Christian Gloede-Noweck, GEW Landesvorstandssprecher, bekräftigt heute die Forderungen der Protestbewegung: "Es ist höchste Zeit für eine Kehrtwende in der Bildungspolitik. Die Kürzungen der letzten Jahre haben das Bildungssystem an den Rand des Abgrunds getrieben, wenn nicht sogar schon hinein. Bildungsarmut muss bekämpft, Chancengleichheit hergestellt und gut Bildung für alle gewährleistet werden."
Für den Zeitraum vom 15. bis 17. Juni haben in ganz Deutschland BildungsaktivistInnen zu einer Aktionswoche für bessere Bedingungen im Bildungssystem aufgerufen. Während dieser Woche werden in vielen Städten unterschiedlichste Aktionen stattfinden, die auf die Missstände im Bildungssystem aufmerksam machen. In Bremen findet am 17. Juni eine Demonstration statt, die um 11 Uhr am Hauptbahnhof startet.
Für mehr Informationen:
www.gew.de/Bildungsstreik_2009_2.html
www.bildungsstreik2009.de
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