Hochschulausbildung für Erzieherinnen

(bikl/idw) Seit "PISA" konzentriert sich das öffentliche, wissenschaftliche und politische Interesse vor allem auf die frühe Kindheit. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie das kindliche Lernpotential besser genutzt und die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern den aktuellen Anforderungen angepasst werden können. Mit dem neuen Bachelor-Studiengang "Frühe Bildung" will die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd der steigenden Nachfrage nach einer gleichzeitig wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Pädagogik der frühen Kindheit Rechnung tragen.

14.03.2007 Artikel
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Die Absolventinnen und Absolventen sollen befähigt werden, frühkindliche Entwicklungs- und Lernprozesse professionell zu beobachten, zu reflektieren und zu gestalten. Das Kultusministerium von Baden-Württemberg verfolgt in diesem Zusammenhang das Ziel, für 3- bis 10-jährige Kinder einen einheitlichen Lernraum zu schaffen. Besonderes Augenmerk gilt deshalb dem Übergang von Kindertageseinrichtungen zur Grundschule. Die Vernetzung der Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher sowie für Lehrerinnen und Lehrer auf Hochschulebene hat sich in vielen Ländern, etwa in Schweden oder Ungarn bewährt. Und auch in Deutschland gibt es erste Ansätze in dieser Richtung.

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd kann nicht nur die pädagogischen Kompetenzen vermitteln, sondern sie verfügt auch über die ganze Bandbreite der Fachdidaktiken, die sich beispielsweise mit dem Anfangsunterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch oder Musik beschäftigen. Die inhaltlichen Schwerpunkte des neuen Studiengangs liegen dabei beim mathematisch-naturwissenschaftlichen Sektor und im sprachlichen Bereich. Die PH führt bereits seit einiger Zeit gemeinsame Projekte mit Kindertageseinrichtungen unter anderem im Bereich Englisch- oder Religionsunterricht durch, die sie auch wissenschaftlich begleitet. Die Gmünder Hochschule kann außerdem auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Integrationsförderung und der begleitenden Elternarbeit zurückblicken. Mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Fachschule für Soziale Berufe kooperiert sie bereits bei der Weiterbildung für Erzieherinnen und Erzieher.

Schwerpunkte des Studiengangs an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, die ab dem Sommersemester 2007 eine Professur für speziell für den Bereich Frühe Bildung einrichten wird, sind: Spracherwerb, Sprachförderung und Fremdsprachenlernen im Kindesalter, Mathematische Grundbildung, Förderung naturwissenschaftlich-technischer Interessen und Fähigkeiten.

Bewerbungsschluss für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang ist der 15. Juli, die Lehrveranstaltungen beginnen zum Wintersemester 2007.


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  • Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

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