KiBiz - Personalnot in Kitas beim Caritasverband des Bistums Aachen!
05.12.2010 Artikel
Der Vorsitzende des Kirchengemeindeverbandes Viersen stellte während einer Tagung fest: "Der Personalnotstand droht nicht - wir stecken mittendrin."
Mit dem KiBiz sei einerseits die Unsicherheit entstanden, Mitarbeiterinnen verlässlich einzustellen: Vollzeitstellen könnten Berufseinsteigerinnen nicht angeboten werden. Man habe damit beginnen "müssen" unbefristete statt befristete Verträge abzuschließen. Die Schere zwischen Anforderungsprofil und Bezahlung klafften immer mehr auseinander. Nur dank der tätigen Mitarbeiterinnen seien die Unzulänglichkeiten aufzufangen gewesen.
Angesichts der Feststellung, dass nur 4/5 der Absolventinnen nach einer Erzieherausbildung überhaupt in einer Tageseinrichtung anfangen, seinen erhebliche Mängel zu erwarten, die nicht nur wegen des U-3-Ausbaus auf Träger zukommen, sondern im Bereich des Caritasverbandes aufgrund des hohen Altersdurchschnittes (47 Jahre).
Ein Betrachtung der Bedarfslage im Bistumsbereich Aachen leistete Herr Dr. Schilling. Er wies darauf hin, dass die Versorgungsquote für die unter Dreijährigen nur zwischen 7 und 19 Prozent liegt, so dass dann, wenn die Quote 32 % erreicht werden soll (Anmerkung: Diese Quote ist viel zu gering) bis im Jahr 2013 noch 12.000 Betreuungsplätze und damit 1.600 Fachkräfte sowie 1.200 Tagespflegepersonen fehlen.
Dieses Blitzlihc lässt erahnen, dass insgesamt in NRW in einer ganz anderen Dimension Unzulänglichkeiten bestehen und jetzt angegangen werden müssten.
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- Personalnot ist da
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