KiBiz-Revision

KiBiz-Revision: Schwachpunkte müssen im Rahmen der Revision beseitigt werden

03.03.2011 Artikel

- ** In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift KiTa aktuell NRW (3/2011, Seite 68 ff) weist Michael Kempkes für den DRK Trägerverband Isselburg/Rhede auf zentrale Unzulänglichkeiten des KiBiz hin. Er ergänzt damit u.a. auch die kritischen Einschätzung die von Katja Spieß im Zusammenhang mit der Sammlung von Erfahrungen im Rahmen einer Regionalkonferenz im laufenden Evaluationsverfahren angesprochen wurden.**

Ausführlich beschreibt der Autor u.a.

  • die Unflexibilität der Regelungen
  • die viel zu kleinräumige Bedarfsplanung der Jugendämter, mit der auf die Bedarfslage von Familien immer weniger eingegangen wird (Stichwort: Ausgrenzung von "gemeindefremden Kindern")
  • den zugenommenen bürokratischen Aufwand
  • die unzulänglichen personellen Bedingungen, die sich nicht nur durch unzulängliche Einsatzmöglichkeiten von Ergänzungskräften und die fehlende Förderung von Berufspraktikanten ausdrückt

Im Fazit stellt er fest: "Wer mehr Leistung will, muss auch mehr bezahlen und demzufolge bessere Rahmenbedingungen schaffen."

Anmerkung: Diese Einschätzung ist noch sehr wohlwollend formuliert, zumal sie außer acht lässt, dass bereis vor und mit dem KiBiz die Rahmenbedingungen in NRW verschlechtert wurden, so dass es jetzt nicht nur darauf ankommt, diese Kürzungen zu kompensieren, sondern für Verbesserungen zusätzliche Mittel bereitzustellen!


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