"Kinder begleiten - vom Kindergarten in die Grundschule und darüber hinaus"
Kultusminister Dr. Spaenle stimmt die Grundschule noch stärker als bisher auf die Entwicklung des einzelnen Kindes hin ab. Eine wichtige Maßnahme hierbei ist es, für die Kinder Übergänge zwischen den Institutionen fließend zu gestalten und die Kinder kontinuierlich zu begleiten.
19.02.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus"Vom Kindergarten bis zum Weg auf die weiterführende Schule müssen wir unsere Kinder noch stärker als bisher entwicklungsgerecht fördern. Dabei darf nur das einzelne Kind und seine individuelle Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Dies kann jedoch nur dann gelingen, wenn alle beteiligten Personen am gleichen Strang ziehen und so jedem Kind seinen bestmöglichen Bildungsverlauf ermöglichen", so der Minister.
Die enge Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule hat bereits eine lange Tradition und reicht über Kooperationsbeauftragte bis hin zu gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen. Darüber hinaus gibt es seit dem Schuljahr 2008/09 den sogenannten "Übergabebogen", in dem die Erzieherinnen gemeinsam mit den Eltern wichtige Informationen für die Grundschule festhalten, die die kindliche Entwicklung betreffen. "Dieser Bogen ist ein praktikables Verfahren, die pädagogischen Kompetenzen von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen zu bündeln. Die Eltern entscheiden allein über eine Weitergabe dieser Informationen. Wir beziehen die Erziehungsberechtigten von Anfang an in diesen wichtigen Dialog ein", so Spaenle. Der Übergabebogen wurde in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium entwickelt und heute in einer aktualisierten Version an die Kindergärten und Grundschulen verschickt. Es wurden u.a. wichtige Rückmeldungen von Praktikern aufgegriffen.
Der Modellversuch "Flexible Grundschule" sowie die vielfältigen Maßnahmen im Rahmen der erweiterten Übertrittsphase runden die kontinuierliche Bildungsarbeit in der Grundschule ab. Bei der Verzahnung der Grundschule mit den weiterführenden Schulen greifen wir u.a. auf die guten Erfahrungen zurück, die 546 Grundschullehrkräfte im Schuljahr 2008/2009 gesammelt hatten, als sie zum Einsatz an Realschulen und Gymnasien abgeordnet waren und als ,Lotsen` gute Arbeit geleistet haben", so Minister Spaenle.
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