Kultusminister Rau: "Es werden so viele Mittel für die Sprachförderung zur Verfügung gestellt, wie aufgrund des festgestellten Bedarfs tatsächlich benötigt werden"

Kultusminister Helmut Rau MdL hat den Vorwurf der Landtags-SPD zurückgewiesen, die bedarfsorientierte Ausweitung des Sprachförderprogramms "Sag mal was" der Landesstiftung sei finanziell nicht abgesichert. Sollten die im Etat der Landesstiftung dafür vorgesehenen acht Millionen Euro nicht ausreichen, würden die benötigten Mittel nachfinanziert. "Es werden so viele Mittel für die Sprachförderung zur Verfügung gestellt, wie aufgrund des festgestellten Bedarfs tatsächlich benötigt werden."

29.04.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Der Kultusminister verwies darauf, dass die Ausgestaltung der Förderrichtlinien in die Zuständigkeit der Landesstiftung falle. Der Aufsichtsrat der Landesstiftung hatte im Oktober 2008 beschlossen, auf Grund der positiven Erfahrungen das weiterentwickelte Sprachförderprogramm "Sag mal was" im Kindergartenjahr 2009/10 bedarfsorientiert auszubauen. Rau begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die Richtlinien modifiziert werden sollen. Auf Initiative von Ministerpräsident Günther H. Oettinger und des Vor-sitzenden der CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, Stefan Mappus, sollen auch künftig 500 Euro pro Kind für aktive Elternarbeit bereitgestellt werden.


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