NRW plant den Ausbau und die Überprüfung der bisherigen Finanzierung im Rahmen der KiBiz-Revision
05.10.2010 Artikel
Während der "Regionalen Informationsveranstaltung" zu Familienzentren am 4.10.2010 Dortmund kündigte die Kinder- und Jugendministerin Ute Schäfer an, dass die Familienzentren ausgebaut und die bisherige Pauschale im Rahmen der Revision des Kinderbildungsgesetzes - KiBiz - überprüft werden soll.
Die Notwendigkeit für die Arbeit von Familienzentren stelle ich vor allem in benachteiligten Stadtteilen. Allerdings müssten die Familienzentren auch ausreichend finanziert werden, damit sie ihre Aufgaben erfüllen können.
Anmerkungen:
Diese Absicht ist sehr zu begrüßen, zumal nach den bundesrechtlichen Vorgaben eigentlich alle Tageseinrichtungen mit einer erweiterten Aufgabenstellung tätig sein müssten. Alle Tageseinrichtungen müssten zu Familienzentren werden können. Entgegen der ursprünglichen Absicht der Landesregierung, 1/3 aller Tageseinrichtungen, also rd. 3.600, die Möglichkeit zu der Erweiterung zu geben, ist bisher knapp die Hälfte dieser Zielquote erreicht.
Die zusätzliche Förderung von Familienzentren mit 1.000 Euro pro Monat war von vornherein als unangemessen gering kritisiert wurden, zumal zeitgleich die Möglichkeiten für die Freistellung von Leiterinnen in Tagesstättegruppen abgebaut wurde, so dass mit dem zusätzlichen Zuschuss grundsätzlich nicht die eingetretene Verschlechterung kompensiert werden konnte.
Um so mehr ist zu begrüßen, dass jetzt die Bereitschaft besteht, die Rahmenbedingungen zu verbessern.
www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/alltagsnah-familienzentren-werden-weiter-ausgebaut-9802/
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