Untersuchung zum KiBiz

SPI - Bedarfs-Erhebung bei Eltern stellt Unzulänglichkeiten des KiBiz fest

08.10.2010 Artikel

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift KiTa aktuell NRW (Oktober 2010) wurde der zweite Teil einer Zusammenfassung über eine Untersuchung des SPI zu Auswirkungen des KiBiz veröffentlicht. Der bildungsklick.de berichtet bereits auch über den ersten Teil der Veröffentlichung.

Die Befragung von 6.000 Eltern wurde im Jahr 2009 mit dem Ziel durchgeführt, "einen möglichst umfassenden Einblick in die Elternbedarfe zu erhalten und gleichzeitig eventuelle örtliche Besonderheiten erkennen zu können."

Die Ergebnisse sind jetzt im Zusammenhang mit der in NRW anstehenden Revision des Kinderbildungsgesetzes von Bedeutung.

Durch den ersten Teil der Veröffentlichung wurde bereits deutlich, dass die Jugendämter ihrer Planungsverpflichtung nicht nachgekommen sind und nicht ausreichend viele Angebote zur Verfügung stehen. Deutlich wurde jedoch auch, dass die Vorgaben des KiBiz in Bezug auf die Betreuungszeiträume und die Berücksichtigung des tatsächlichen Bedarfs viel zu einschränkend ausgelegt sind.

Der Bericht stellt im Ergebnis u.a. fest: "Angaben von mehr als sechstausend Eltern machen deutlich, dass bezüglich der Kinder unter 3 Jahren das betehende Platzangebot im Frühjahr 2009 noch deutlich zu gering war, und dass auch bei den ältern Kindern noch ein Verbesserungsbedarf besteht, was die qualitative Ausgetaltung, insbesondere die Öffnungszeiten, betrifft. ...."


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