Sprachstandserhebungen binden erhebliche Ressourcen

"Der VBE begrüßt grundsätzlich, dass die Landesregierung beabsichtigt, frühzeitig Sprachdefizite aufzudecken. Der VBE kritisiert aber nach wie vor das aufwändige Verfahren, mit dem die Sprachstandsfeststellung betrieben wird und das die Grundschullehrerinnen und -lehrer erheblich belastet", sagte Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW) in Dortmund.

12.02.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Der VBE widerspricht der Feststellung der Ministerin, dass für diese Maßnahme kein Unterricht ausfalle. Im Gegenteil: die aufwändigen Sprachstandserhebungen werden erhebliche personelle Ressourcen binden und dazu führen, dass an vielen Grundschulen mehrere Wochen keine individuelle Förderung stattfinden kann.

Die Unruhe in den Schulen sei nach wie vor groß, da der Zeitpunkt der Sprachstandsprüfungen näher rückt und die Lehrerinnen und Lehrer bisher nicht darauf vorbereitet worden sind.

Beckmann abschließend: "Entscheidend für den Erfolg des gesamten Verfahrens ist, wie die Landesregierung die Erzieherinnen und Erzieher auf die neuen Herausforderungen vorbereitet und die Kindertagesstätten dafür personell und sächlich ausstattet."


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