Zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten durch Hartz IV in Bildung, Jugend und Sport

Am gestrigen Montag Abend fand ein Gespräch zwischen Steffen Reiche, Minister für Bildung, Jugend und Sport, und dem Vorsitzenden der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Herrn Rolf Seutemann statt, in dem die Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Hartz IV erörtert wurden. Schwerpunktmäßig stand die Nutzung des neuen Instruments der Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen in Kitas, Jugendeinrichtungen, Ganztagsschulen und Sportvereinen im Mittelpunkt. Einigkeit bestand, dass durch eine intensivere Zusammenarbeit die Chancen zur Schaffung derartiger Arbeitsgelegenheiten deutlich verbessert werden können, da bisher die Kenntnis über diese neue Form der Arbeitsförderung noch relativ gering ist und die Möglichkeiten für Langzeitarbeitslose sowie für pädagogische Einrichtungen und Sportvereine noch nicht ausreichend bekannt sind.

10.08.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Minister Reiche betonte in dem Gespräch ausdrücklich, dass die Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, die Mehraufwandsentschädigung erhalten, zu einer Verbesserung der Dienstleistung von pädagogischen Einrichtungen führen kann, ohne dass damit die Gefahr besteht, dass die Zahl der Stellen für hauptberufliche Pädagogen reduziert werden wird.

"Vorstellbar sind beispielsweise die Betreuung einer Schulbibliothek, ein Reparaturdienst für Kinderspielzeug in Kitas, ein zusätzlicher Betreuer einer Sportmannschaft und ähnliches", sagt Bildungsminister Reiche. "Wir haben vereinbart, kurzfristig eine Handreichung für Schulen, Schulträger, Jugendämter, freie Träger der Jugendhilfe und Sportvereine vorzulegen."


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