20. 659 Studienanfänger - Sachsen erfüllt Hochschulpakt

"Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird es uns gelingen, die Herausforderungen des Hochschulpaktes 2020 auch in den kommenden Jahren zu meistern", reagierte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange auf die heute vom Statistischen Landesamt Sachsen veröffentlichten Studienanfängerzahlen. Danach hatten im Jahr 2008 (Sommersemester 2008 und Wintersemester 2008/2009) 20.659 junge Menschen ein Studium an einer der sächsischen Hochschulen begonnen. (2007: 20.847 Studienanfänger; 2006: 18.600)

22.04.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

"Studieren ohne Gebühren ist und bleibt das wichtigste Argument bei der Werbung um Studienanfänger, die als künftige Fachkräfte, als Ingenieure, Lehrer, Ärzte oder Wissenschaftler dringend gebraucht werden", so Ministerin Dr. Stange. Sie freue sich, dass dies nun offenbar auch der Koalitionspartner verstanden habe. Eine aktuelle Umfrage ihres Ministeriums unter den Studierenden im ersten Semester zeige, dass der überwiegende Teil der Studienanfänger sich wegen fehlender Studiengebühren für ein Studium in Sachsen entschieden habe. Demnach hatten 83,7 Prozent der Befragten angegeben, dass die Studiengebührenfreiheit in Sachsen ausschlaggebend für ihre Studienentscheidung gewesen sei. Studieren ohne Gebühren sei dabei für Abiturienten aus Sachsen genau so wichtig gewesen, wie für Abiturienten aus den alten Bundesländern.

Sachsens Wissenschaftsministerium wirbt seit September des vergangenen Jahres gemeinsam mit den sächsischen Hochschulen mit der Kampagne "Pack dein Studium. Am besten in Sachsen" vor allem in den alten Bundesländern um künftige Studierende. Nach dem Auftakt in Bayern wird die Kampagne in diesem Jahr vor allem in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt. Bund und Länder hatten den Hochschulpakt 2020 im Jahr 2007 auf den Weg gebracht. Mit seiner Unterschrift unter den Hochschulpakt hatte sich der Freistaat verpflichtet, die Zahl der Studienanfängerplätze bei 19.940 (Stand 2005) konstant zu halten. Im Gegenzug erhalten der Freistaat und seine Hochschulen bis 2010 etwa 27 Millionen Euro an Bundesmitteln.

Die komplette Erstsemesterbefragung ist nachzulesen unter www.smwk.sachsen.de.


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