272 670 Studierende an Bayerns Hochschulen
(Update) Im Wintersemester 2009/10 waren an den Universitäten und den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern nach vorläufigen Zahlen rund 272 670 Studierende immatrikuliert. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Studienanfänger (Studierende im 1. Hochschulsemester) gegenüber dem Wintersemester 2004/05 um 22,4 Prozent auf 54 710. Von diesen haben 6 550 (12 Prozent) ein Lehramtsstudium begonnen, 73 Prozent davon Frauen. Bei den Lehramtsstudierenden insgesamt betrug der Frauenanteil "nur" 69,3 Prozent.
24.02.2010 PressemeldungIm Wintersemester 2009/10 waren an den bayerischen Hochschulen rund 272 670 (Zahlen gerundet) Studierende eingeschrieben. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, lag nach den noch vorläufigen Meldungen der Hochschulen die Zahl der Studentinnen und Studenten damit um 9,4 Prozent höher als fünf Jahre zuvor (Wintersemester 2004/05). Im Vergleich zur Jahrtausendwende stieg die Zahl junger Menschen, die an Bayerns Hochschulen studierten, sogar um 29,4 Prozent.
Die Zahl der Lehramtsstudierenden war mit 38 270 deutlich höher als zehn Jahre zuvor (Wintersemester 1999/2000: 24 913). Ingesamt waren 14 Prozent aller Studierenden an Bayerischen Hochschulen im Wintersemester 2009/10 im ersten Studiengang für ein Lehramtsstudium eingeschrieben. Von den Studentinnen hatte sich jede fünfte für die Lehrerausbildung entschieden, von den Studenten nur jeder zwölfte. Damit lag der Frauenanteil in den Lehramtsstudiengängen bei insgesamt 69,3 Prozent.
54 710 der Studierenden waren Studienanfänger, also Studenten im 1. Hochschulsemester. Das waren 53,4 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. 6 550 oder 12 Prozent aller Studienanfänger wollen eine Lehrerausbildung absolvieren. 73,0 Prozent dieser Erstimmatrikulierten waren junge Frauen.
62,9 Prozent der Lehramtsstudierenden im ersten Hochschulsemester hatten einen Studiengang in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften belegt, 26,5 Prozent einen der Gruppe Mathematik, Naturwissenschaften. Dabei war der Frauenanteil bei den Lehramtsstudienanfängern in den Sprach- und Kulturwissenschaften mit 76,9 Prozent höher als in mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen (65,6 Prozent). Bei den übrigen Studienanfängern in diesen beiden Fächergruppen lagen die entsprechenden Anteilswerte bei 75,1 Prozent bzw. 36,9 Prozent.
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