3,8 Prozent mehr Erstsemester als im Vorjahr beginnen Studium in NRW

Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik heute bekannt gab, haben sich zum Wintersemester 2007/08 an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 65.500 Erstsemester eingeschrieben. Damit steigen die Studienanfängerzahlen in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vorjahr um 2.400 oder 3,8 Prozent. Dieser Anstieg fällt geringer aus, als nach den Prognosen der Hochschulen zu erwarten war, die das Innovationsministerium am 15. Oktober veröffentlicht hatte und die zu einen landesweiten Anstieg der Studienanfängerzahlen um 4800 oder 7,6 Prozent kamen.

15.11.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Das seit vielen Jahren in den Hochschulen etablierte Verfahren hat in diesem Wintersemester offensichtlich an drei Standorten Fehleinschätzungen hervorgebracht. Die Universitäten Duisburg-Essen (3811 statt 4800), Münster (3762 statt 4500) und Bielefeld (2105 statt 2500) registrierten letztlich weniger Erstsemester als erwartet. "Diese Abweichungen sind natürlich ärgerlich, den betroffenen Hochschulen ist allerdings kein Vorwurf zu machen, da durch späte Nachrückverfahren, eine gestiegene Zahl von Mehrfachbewerbungen und neue Online-Bewerbungen die etablierten Verfahren nachjustiert werden müssen", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart.

Während durch diese Korrektur der Anstieg der Studienanfängerzahlen bei den Universitäten auf 0,8 Prozent sinkt, haben die Fachhochschulen gegenüber der Prognose aus dem Oktober noch zugelegt. Hier schrieben sich zum Wintersemester 10,8 Prozent Studienanfänger mehr ein als im Vorjahr.

Der landesweite Anstieg der Studienanfängerzahlen um 3,8 Prozent ist damit immer noch deutlich höher als der Anstieg der Hochschulzugangsberechtigten (plus 1,8 Prozent). "Dies ist ein gutes Zeichen für die Attraktivität eines Studiums in Nordrhein-Westfalen und zeugt von dem Vertrauen, das die Studierenden in die Qualität unserer Hochschulen haben", sagte Pinkwart.


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