Statistik

320 327 Studierende an Bayerns Hochschulen

Zahl der Studienanfänger steigt um fast ein Drittel, in den MINT-Fächern sogar um über 40 % Im Wintersemester 2011/2012 waren nach den Meldungen der Studentenkanzleien 320 327 Studierende an bayerischen Hochschulen immatrikuliert. Das waren 32 895 oder 11,4 Prozent mehr als im vorangegangenen Wintersemester. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, nahmen im Jahr 2011 insgesamt 85 893 junge Menschen erstmals ein Studium auf. Im Vergleich zum Studienjahr 2010 (64 749 Studierende im ersten Hochschulsemester) war dies ein Anstieg um 32,7 Prozent. Dabei stieg die Zahl der männlichen Studienanfänger (45 787; + 41,7 Prozent) erheblich stärker als die der weiblichen (40 106; + 23,6 Prozent).

18.02.2012 Pressemeldung

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren für das Wintersemester 2011/2012 an den Hochschulen in Bayern 320 327 Studierende eingeschrieben. Im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester (287 432 Studierende) stieg nach den noch vorläufigen Meldungen der Studentenkanzleien die Studierendenzahl damit um 11,4 Prozent. Nachdem die Zahl der Studienanfänger (Studenten im 1. Hochschulsemester) bereits im Sommersemester 2011 mit 13 147 um ein Mehrfaches über dem Niveau des entsprechenden Vorjahressemesters (4 937) lag, war nun auch im Wintersemester (72 746 Erstimmatrikulierte) ein starker Anstieg um 21,6 Prozent zu verzeichnen. Im gesamten Studienjahr 2011 begannen 85 893 junge Menschen in Bayern erstmals ein Studium. Das waren 32,7 Prozent mehr als im vorangegangen Studienjahr (64 749 Ersteinschreibungen).

Von den Studienanfängern (1. Hochschulsemester) des Studienjahres 2011 begannen 55 449 (+ 37,1 Prozent) ihr Studium an Universitäten und 28 533 (+ 26,5 Prozent) an Fachhochschulen; 1 156 (+ 3,4 Prozent) schrieben sich erstmals an der Fachhochschule für Verwaltung und Recht ein und 755 (+ 17,4 Prozent) fingen ein Studium an Kunsthochschulen oder theologischen Hochschulen an. 45 787 oder 53,3 Prozent aller Erstimmatrikulierten waren Männer. Während sich in den vorangegangenen Jahren die Zahl der jungen Frauen und Männer, die ein Studium aufnahmen, in etwa in gleichem Umfang erhöhte, nahm im Studienjahr 2011 - auch bedingt durch die Aussetzung der Wehrpflicht - die Zahl der männlichen Studienanfänger mit 41,7 Prozent deutlich stärker zu als die der weiblichen (+ 23,6 Prozent).

Etwa ein Drittel aller Studienanfänger (28 235 oder 32,9 Prozent) begannen 2011 ein Studium in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschaft- und Sozialwissenschaften, 19 846 (23,1 Prozent) nahmen ein ingenieurwissenschaftliches Studium auf und 16 173 (18,8 Prozent) schrieben sich in mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen ein. In den MINT-Fächern (Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften/Technik) fiel der Anstieg der Anfängerzahlen (44,0 Prozent bzw. 40,1 Prozent) gegenüber dem vorgegangenen Studienjahr überdurchschnittlich hoch aus. Die Ergebnisse für die einzelnen Hochschulen können im Internetangebot des Landesamts unter www.statistik.bayern.de/statistik/hochschulen/ heruntergeladen werden.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden