942.000 Euro für Forschungsprojekt der Universität Bayreuth am Standort Kulmbach
Für die neue "Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität" der Universität Bayreuth am Standort Kulmbach hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel für die Jahre 2009 bis 2015 eine Förderung in Höhe von 942.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt.
14.08.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und KunstDie neue Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität (ForN) der Universität Bayreuth wird Grundlagenforschung betreiben, kooperative Projekte mit Industrieunternehmen durchführen, sowie akademische Lehrangebote machen. Diese Aufgaben, zusammen mit der räumlichen Unterbringung am Standort Kulmbach, sollen das bestehende Bündnis zwischen der Universität Bayreuth, dem Max-Rubner-Institut (MRI, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Kulmbach) und der gewerblichen Lebensmittelwirtschaft in der nordostbayerischen Grenzlandregion weiter intensivieren und den Wissenstransfer zwischen Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Praxis weiter verbessern. Das übergeordnete strategische Ziel besteht darin, die in der Region Bayreuth-Kulmbach bei Wissenschaftsinstitutionen, kleinen und mittleren Unternehmen und gewerblicher Wirtschaft bestehenden innovativen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auf dem Gebiet der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln weiter zu stärken, um dadurch die Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung zu fördern.
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zählt zu den Strukturfonds der Europäischen Union. Nach den Vorgaben der EU sollen die EFRE-finanzierten Maßnahmen dazu beitragen, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt durch Ausgleich der wichtigsten
regionalen Ungleichgewichte zu stärken. Einerseits sollen dabei die Regionalwirtschaften entwickelt und strukturell angepasst werden. Andererseits soll die grenzübergreifende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit gefördert werden, um zu einer nachhaltigen räumlichen Entwicklung beizutragen.
Keine Kommentare vorhanden