Attraktion Hochschule

Mehr ausländische Studierende als je zuvor haben sich im vergangenen Wintersemester für ein Studium in Bayern entschieden. Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Montag in München mitteilte, wurde im Wintersemester 2004/2005 mit rund 28.700 ausländischen Studierenden die Rekordzahl des Vorjahres knapp überboten. Der Anteil der ausländischen Studierenden lag damit bei rund 11,5 Prozent.

19.07.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Dass Studienberechtigte aus aller Welt nach Bayern kommen, stellt unseren Hochschulen das beste Zeugnis aus und zeigt, dass sie weltoffen und attraktiv sind", erklärte Goppel. Der Minister hob hervor, die Internationalisierung der Hochschulen sei ein wichtiges wissenschaftspolitisches Anliegen. Wer in Bayern studiert habe, werde auch später eher die Zusammenarbeit mit Bayerns Wissenschaft und Wirtschaft suchen als jemand, dem Land und Sprache fremd sind, so Goppel. Ziel der Bayerischen Staatsregierung sei es deshalb, in den kommenden Jahren möglichst viele hoch qualifizierte ausländische Studierende und Doktoranden nach Bayern zu holen. Diesem Ziel diene ein Bündel von Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung und der Hochschulen, wie z. B. der Ausbau von Doppeldiplom- und Doppelpromotionsangeboten und fremdsprachigen Studiengängen oder die Internationalen Doktorandenkollegs im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern.

Stärkste Gruppe unter den Studierenden, die aus einem anderen Land nach Bayern kommen, waren im vergangenen Wintersemester erneut die Bulgaren mit 2.764 Studentinnen und Studenten, gefolgt von Studierenden aus der Volksrepublik China (2.576). 3.852 Studierende kommen aus den 10 EU-Beitrittsländern, davon 1.648 aus Polen. Goppel hob hervor, dass sich gerade die Anzahl der Studierenden aus den EU-Beitrittsländern in den letzten 10 Jahren fast verdreifacht habe. Dies sei ein gutes Vorzeichen für das Zusammenwachsen in einem gemeinsamen Haus Europa.


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