Bald mehr zum Fall Althusmann?
21.07.2011 Artikel
Für den niedersächsischen Kultusminister Bernd Althusmann wird es politisch eng, berichtet die ZEIT. Eine "Kommission zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens" der Universität Potsdam werde sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Doktorarbeit des CDU-Politikers befassen. Termin für die erste Sitzung: 26. August. Bislang, so die ZEIT weiter, haben die Hochschulen bekannt gewordenen Verstöße gegen wissenschaftliche Standards stets mit der Höchststrafe geahndet: dem Titelentzug. Sollte auch Bernd Althusmann seinen Titel verlieren, wäre er als niedersächsischer Kultusminister und KMK-Präsident nicht mehr zu halten, heißt es. Und für ihn wäre der Rücktritt besonders schmerzlich, erläutert die Zeitung. Althusmann hatte sein Abgeordnetenmandat mit dem Posten des Staatssekretärs im Kultusressort getauscht und war dann im April 2010 zum Minister aufgestiegen. Nach einem Rücktritt stünde er blank da: "ohne Amt, ohne Mandat und ohne Titel".
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