Beinahe 50 Prozent Bachelor und Master
(bikl) Immer mehr Studenten schließen ihr Studium mit einem Bachelor oder Master ab, denn im Zuge des so genannten Bologna-Prozesses sind laut Bundesregierung in Deutschland inzwischen für 45 Prozent aller Studiengänge Bachelor- und Masterabschlüsse eingeführt worden. Zum Sommersemester habe es bereits 5600 dieser Studiengänge gegeben, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm in dieser Woche in Berlin.
04.05.2007 Artikel1999 hatten sich 29 europäische Nationen die so genannte Bologna-Deklaration unterzeichnet. Das Ziel: Bis zum Jahr 2010 soll ein gemeinsamer europäischer Hochschulraum existieren, die nationalen Studienabschlüsse sollen bis dahin einander angeglichen sein. Unterdessen sind 46 europäische Länder an diesem Prozess beteiligt. Kernstück der Reform ist die Umstellung der Studiengänge auf das zweistufige Bachelor-/Master- Studiensystem.
Der Bachelor führt bereits nach drei bis vier Jahren zu einem ersten berufsbefähigenden Abschluss. Die Studierenden können im Anschluss daran in einem ein- bis zweijährigen Masterstudiengang das erste Studium vertiefen, interdisziplinär erweitern oder sich spezialisieren. Oder sie können nach einer Phase der Berufstätigkeit für eine wissenschaftliche Weiterbildung an die Hochschule zurückkehren.
Die fünfte Bologna-Folgekonferenz findet am 17./18. Mai 2007 in London statt
Weiterführende Links
- Bologna-Folgekonferenz London
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