Berlin weiterhin an der Spitze der Chancengleichheit für Frauen in den Hochschulen
Das jetzt erschienene "Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2011" vom Center of Excellence and Science (CEWS) zeigt erneut, dass Berlin in seinen Bemühungen zur Frauenförderung und Gleichstellung an den Hochschulen an der Spitze der Bundesländer steht.
27.07.2011 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungAlle zwei Jahre werden bundesweit Gleichstellungsdaten an den Hochschulen erhoben. Dazu gehört der prozentuale Anteil von Frauen auf Professuren ebenso wie Promotionen, Habilitationen oder der Frauenanteil am wissenschaftlichen und künstlerischen Personal und bei den Studierenden. An Berliner Hochschulen ist der Frauenanteil bei Professuren mit 27,6 % unangefochtener Bestplatz, der mit Abstand gefolgt wird von Hamburg (22,7%), Bremen (22,6%) und Niedersachsen (22,3%). Der Bundesdurchschnitt liegt mit 18% weit darunter. Gegenüber 2004 bedeutet dies eine Steigerung von 9,6%. Berlin ist ebenfalls an erster Stelle beim Frauenanteil des hautberuflichen wissenschaftlichen und künstlerischen Personals und liegt in der Spitzengruppe bei Promotionen und Habilitationen von Frauen.
Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner: " Die konsequente Gleichstellungspolitik mit den zahlreichen Anreizen, die für die Hochschulen gesetzt werden, zahlt sich aus: Dies sogar im wahrsten Sinne des Wortes in der leistungsbasierten Hochschulfinanzierung oder durch das Berliner Chancengleichheitsprogramm mit seinen Instrumenten zur Stabilisierung und Förderung von wissenschaftlichen Karrieren von Frauen. In Berlin greifen gesetzliche Grundlagen, die Berliner Hochschulverträge, das Finanzierungssystem und besondere Maßnahmen wie das Chancengleichheitsprogramm und der Masterplan systematisch ineinander und verstärken dadurch die Effekte wirkungsvoll."
Quelle: www.gesis.org/cews
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