Beschluss der Kultusministerkonferenz "wichtiger Schritt"
NRW-Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat den Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Neuorganisation der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) als "ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung" begrüßt.
16.12.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen"Nach dem KMK-Beschluss ist die ZVS in ihrer bisherigen Form nach einstimmigem Votum der Länder ein Auslaufmodell", sagte Pinkwart. Die KMK hatte in ihrer gestrigen Sitzung in Bonn beschlossen, die ZVS zu einer Serviceeinrichtung für Hochschulen und Studienbewerber umzubauen. Der Beschluss war vorbereitet worden von einer länderübergreifenden Arbeitsgruppe unter der Federführung von Nordrhein-Westfalen.
Pinkwart plädierte dafür, dass die nordrhein-westfälischen Hochschulen ihre Auswahlmöglichkeiten bei der Vergabe der Studienplätze künftig sehr viel stärker nutzen und dafür Kriterien und Verfahren entwickeln. "Einige Hochschulen werden das selbstständig machen, andere werden sich der Leistungen dieser Serviceeinrichtung bedienen, die möglichst privatrechtlich organisiert werden soll", sagte Pinkwart.
Damit käme man dem im nordrhein-westfälischen Koalitionsvertrag formulierten Ziel, dass Hochschulen sich ihre Studierenden und Studierende ihre Hochschule aussuchen dürften, einen großen Schritt näher. Die Serviceeinrichtung könne auch mit den verfassungsrechtlich gebotenen öffentlichen Aufgaben - Vergabe der Studienplätze in den bundesweiten NC-Fächern - beauftragt werden.
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