Bund-Länder-Kommission bringt Exzellenzinitiative voran
Die Bund-Länder-Kommission (BLK) hat am Montag in Bonn einen neuen Verfahrensvorschlag zur Exzellenzinitiative vorgelegt. Demnach soll eine Arbeitsgruppe auf Ministerebene die Vereinbarung für Spitzenforschung im Universitäts- und Wissenschaftsbereich für die Regierungschefs auf Landes- und Bundesebene abschließend vorbereiten.
14.03.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und ForschungDazu sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Wolf-Michael Catenhusen: "Der jetzige Beschluss ist eine Chance, die bisherige politische Blockade gegen die außeruniversitäre und universitäre Spitzenförderung aufzuheben." Die Bundesregierung sehe in dem Beschluss der BLK vom 15. November 2004 und der Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 18. Februar 2005 die wesentliche Grundlage für eine Entscheidung der Regierungschefs. "Ziel ist nicht die Breiten-, sondern die Spitzenförderung", betonte Catenhusen. Exzellente Forschung und Lehre müsse international besser sichtbar werden.
Mit der Exzellenzinitiative soll die Spitzenforschung im Universitäts- und Wissenschaftsbereich ausgebaut und international sichtbar werden. Das Bund-Länder-Programm soll ein Volumen von 1,9 Milliarden Euro haben. 75 Prozent der Mittel wird der Bund finanzieren, 25 Prozent werden vom jeweiligen Sitzland zur Verfügung gestellt.
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