Der Wissenschaftsstandort Großhadern-Martinsried wächst weiter

Der Wissenschaftsstandort Großhadern-Martinsried wächst weiter. Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Dienstag in München bekannt gab, wurde der zweite Bauabschnitt für das Biozentrum der Universität München in Planegg-Martinsried jetzt freigegeben. Damit können umgehend die Baumaßnahmen beginnen, mit denen der Freistaat Bayern rund 60 Mio. Euro in neue Universitätsgebäude für Botanik sowie Genetik und Mikrobiologie investiert.

08.02.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Bereits im vergangenen Jahr konnten wir im Biozentrum in Planegg-Martinsried den Neubau für das Zoologische Institut und das Institut für Anthropologie und Humangenetik einweihen. Jetzt entstehen in einem zweiten Bauabschnitt die neuen Bauten für die übrigen biowissenschaftlichen Institute der Universität München. So fassen wir die bisher noch an verschiedenen Standorten in München untergebrachten Einrichtungen der Biologie zusammen und schaffen damit grundlegend verbesserte Voraussetzungen für Forschung und Lehre. Für die Studierenden ergeben sich zusätzlich Zeitgewinne, da das Pendeln zwischen verschiedenen Standorten wegfällt", erklärte Goppel.

Der Wissenschaftsminister wies darauf hin, dass die Neubauten der Biologie in ihrem Umfeld in Planegg-Martinsried für die Universität entscheidende Vorteile in Forschung und Lehre ermöglichten. "Das neue Biozentrum der Universität München ist das beste Beispiel dafür, wie die Bayerische Staatsregierung gezielt in zukunftsträchtige Schlüsselbereiche investiert", betonte Goppel. Das neue Biozentrum befände sich, so Goppel, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Instituten der Max-Planck-Gesellschaft für Biochemie und für Neurobiologie sowie weiteren Forschungseinrichtungen. Das benachbarte Gründerzentrum, in dem neu gegründete biotechnologische Firmen angesiedelt sind, biete die Chance, akademische und industrieorientierte Forschung zu verbinden. Durch diese Bündelung könnten sich Biologie, Chemie, Pharmazie, Medizin sowie das Genzentrum der Universität und die Wirtschaftspartner vor Ort auf kurzen Wegen austauschen. "In diesem innovativen Umfeld ergeben sich ideale Möglichkeiten zu interdisziplinärer wissenschaftlicher Kooperation auf dem gesamten Gebiet der Biowissenschaften und der Biomedizin", so Goppel. "Das schon heute starke Netzwerk Großhadern-Martinsried erhält mit dem Biozentrum der Universität München einen neuen Knotenpunkt."


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