Bundesregierung:

Deutsche Burschenschaft nicht rechtsextremistisch

(hib/HLE) Die Bundesregierung hält an ihrer Aussage fest, dass sich die Bestrebungen der Deutschen Burschenschaft nicht gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richten.

23.07.2012 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Auch zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür vor, dass der Dachverband der Deutschen Burschenschaft Bestrebungen verfolgt, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet sind", schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/10294) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion d(17/10079). Es gebe vereinzelte Kontakte beziehungsweise Doppelmitgliedschaften rechtsextremer Personen oder Organisationen zu einzelnen Burschenschaften. "Die überwältigende Mehrzahl der Mitgliedsburschenschaften unterhält jedoch keine Kontakte zu Rechtsextremisten", stellt die Bundesregierung fest.

Zur Frage nach Regierungsmitgliedern, die in der Deutschen Burschenschaft seien, heißt es, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sei seit 1973 Mitglied der Münchener Burschenschaft Franco Bavaria. Ramsauer habe sich der Initiative "Burschenschafter gegen Neonazis" angeschlossen, schreibt die Bundesregierung.

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