DFG fördert Reinhart Koselleck-Projekte
Reinhart Koselleck-Projekte richten sich an berufene oder berufbare Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich durch einen herausragenden wissenschaftlichen Lebenslauf auszeichnen und über großes wissenschaftliches Potenzial verfügen.
13.03.2008 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Ihnen soll die Möglichkeit eröffnet werden, besonders innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Forschungsvorhaben zu realisieren. Da sich der Verlauf solcher Projekte noch weniger als sonst in der Wissenschaft üblich vorhersagen lässt, ist für die Antragstellung lediglich eine fünfseitige Projektskizze erforderlich. Die Bewilligung auf Grund eines Projektantrages, der das Projekt nur skizzenhaft beschreibt, erfordert einen besonderen Vertrauensvorschuss in der Begutachtung und Entscheidung. Dieser muss durch den wissenschaftlichen Lebenslauf der Antragstellenden gerechtfertigt sein.
Die nach dem 2006 verstorbenen Bielefelder Historiker Reinhart Koselleck benannten Projekte richten sich primär an Forscherinnen und Forscher an Hochschulen. Diese sollen dadurch in die Lage versetzt werden, Projekte durchzuführen, die sie nicht in anderen Förderverfahren beantragen oder im Rahmen der Arbeit der jeweiligen Institution durchführen können. Unter diesen Voraussetzungen können sich auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an außeruniversitären Forschungseinrichtungen bewerben.
Die ersten Anträge werden zum 1. Juni 2008 und danach jederzeit entgegengenommen.
Weiterführende Informationen
Eine Kompaktdarstellung der Reinhart Koselleck-Projekte finden Sie unter: www.dfg.de
Das entsprechende Merkblatt steht unter: www.dfg.de
Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle in der für Sie fachzuständigen Gruppe finden Sie unter: www.dfg.de
Ansprechpartner in Verfahrensfragen: Volker Kreutzer, Tel. +49 228 885-2882, Volker.Kreutzer( at )dfg.de
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