"Die Stimme der Hochschulen": Hochschulpolitik - Länder driften auseinander
Auf der gestrigen Sitzung des Senats der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) tauschten sich die Hochschulpräsidentinnen und –präsidenten über die unterschiedlichen Verhältnisse in den wissenschaftlichen Einrichtungen aus. Sie stellten fest, dass die Arbeitsbedingungen für die Hochschulen zwischen den Ländern weiter auseinander driften.
30.06.2010 Pressemeldung HochschulrektorenkonferenzJe nach Finanzlage und politischer Situation sind die Verhältnisse in den Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften äußerst unterschiedlich. Während etwa die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg weiter in die Hochschulen investieren, erklärt Schleswig-Holstein den Bildungsbankrott, indem es den Studiengang Medizin in Lübeck schließen will – mit fatalen Folgewirkungen.
Die Hochschulrektorenkonferenz stellt fest: Offensichtlich kommen bestimmte Länder ihrem Auftrag der Zukunftssicherung nicht mehr nach. Die Hochschulen haben ihre Leistungen und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit in den letzten Jahren nachweisbar gesteigert, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden, den jungen Menschen die bestmögliche Bildung zu garantieren. Nun wird aus sachfremden Gründen der Rotstift angesetzt.
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