Baden-Württemberg

Drittmitteleinnahmen der Hochschulen in Baden-Württemberg steigen im Jahr 2010 um 74 Millionen auf 695 Millionen Euro

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes im Rahmen der jährlichen Hochschulfinanzstatistik sind die Drittmitteleinnahmen der staatlichen und privaten Hochschulen 1) in Baden-Württemberg im Jahr 2010 insgesamt um rund 74 Millionen. (+ 12 Prozent) auf 695 Mill. Euro angestiegen.

20.02.2012 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Somit bilden die Drittmitteleinnahmen weiter die Hauptquelle (66 Prozent) der Einnahmen (ohne Einnahmen vom Träger) der Hochschulen insgesamt. Dabei flossen von allen der im Rahmen der Hochschulfinanzstatistik erfassten Drittmittelgeber mehr Drittmittel als im Jahr zuvor. Der größte Teil aller Drittmittel, nämlich 90 Prozent bzw. fast 626 Mill. Euro, wurde wie in den Vorjahren von den neun Universitäten des Landes eingeworben.

Der wichtigste Drittmittelgeber (ca. 39 Prozent aller ausgezahlten Drittmittel) bleibt weiterhin die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Diese hat im Jahr 2010 rund 273 Mill. Euro an die Hochschulen ausbezahlt. Dies entspricht einem Plus von gut 20 Mill. oder 8 Prozent. Weitere wichtige Drittmittelgeber waren wie bereits im Vorjahr der Bund 2) mit knapp 145 Mill. Euro (+ 11 Mill. oder 8 Prozent) und die gewerbliche Wirtschaft 3) mit 118 Mill. (+ 4 Mill. oder 4 Prozent).

1) Ohne Hochschulkliniken. Private Hochschulen einschließlich kirchlicher, kommunaler und sonstiger Hochschulen.
2) Einschließlich Bundesagentur für Arbeit.
3) Einschließlich sonstiger nicht-öffentlicher Bereiche.


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