Erhebliche Unterschiede bei Besoldungsdurchschnitt von Professuren

Die Schere bei der durchschnittlichen Professorenbesoldung zwischen den Ländern klafft weiter auseinander: Hessen verzeichnet im Jahr 2007 mit 82.500 Euro das bundesweit höchste, Schleswig-Holstein mit 65.902 das niedrigste Durchschnittseinkommen für Universitätsprofessoren. Die Unterschiede zwischen den Ländern belaufen sich damit auf bis zu 16.600 Euro. Das geht aus einem Besoldungsranking hervor, das die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer September-Ausgabe auf der Grundlage eines Berichts für das Berliner Abgeordnetenhaus veröffentlicht.

30.08.2007 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Gegenüber 2001 fielen die Zuwächse beim Besoldungsdurchschnitt in Hessen und Sachsen-Anhalt besonders hoch aus. Das Durchschnittseinkommen von Universitätsprofessoren in Hessen stieg um 11.500 Euro von 71.000 auf 82.500 Euro und in Sachsen-Anhalt von 56.000 auf 70.000 Euro. Trotz dieses deutlichen Zuwachses rangiert Sachsen-Anhalt lediglich auf Platz 11 und gehört mit Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Thüringen sowie Schleswig-Holstein zur Schlussgruppe im Besoldungsranking.

Gegenüber 2001 weisen Berlin mit 111 Euro und Bremen mit 422 Euro den geringfügigsten Anstieg bei den Durchschnittsgehältern von Universitätsprofessoren auf. Mit Platz 8 für Berlin (72.111 Euro) und Rang 9 für Bremen (71.422 Euro) bilden beide Stadtstaaten zusammen mit Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen das Mittelfeld im Besoldungsranking. An der Spitze liegen neben Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, das Saarland und Rheinland-Pfalz.

Das vollständige Besoldungsranking: Siehe pdf-Dokument in der rechten Spalte.


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