Erste Professur für Unterstützte Kommunikation in Deutschland eingerichtet

(bikl/idw) Mit Beginn des Sommersemesters 2008 übernimmt Dr. Gregor Renner die neu eingerichtete Professur "Heilpädagogik und Unterstützte Kommunikation" an der KFH Katholische Fachhochschule Freiburg. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Teilhabe von Menschen mit Behinderung, insbesondere bei schweren Kommunikationseinschränkungen, Beratungsarbeit und Rehabilitationstechnik.

05.03.2008 Artikel

Mit Beginn des Sommersemesters 2008 übernimmt Dr. Gregor Renner die neu eingerichtete Professur "Heilpädagogik und Unterstützte Kommunikation" an der KFH Katholische Fachhochschule Freiburg. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Teilhabe von Menschen mit Behinderung, insbesondere bei schweren Kommunikationseinschränkungen, Beratungsarbeit und Rehabilitationstechnik.

Gregor Renner weiß aus vielen Jahren der freiberuflichen Beratungstätigkeit, wie wichtig Sprache im Leben ist. "Nicht sprechen zu können, ist eine der größten Einschränkungen überhaupt", so Renner. Doch heutzutage gibt es viele Möglichkeiten zu helfen, von Symboltafeln und Gebärden bis hin zu komplexen Hilfsmitteln. Renner: "Doch die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen müssen informiert und beraten werden. Beratung muss verkaufsunabhängig und anbieterneutral erfolgen".

Mit dem Studienschwerpunkt Unterstützte Kommunikation und der Einrichtung des Forschungszentrums für Unterstützte Kommunikation ZUK hat die KFH einen großen Schritt in Richtung mehr wissenschaftliche Arbeit und mehr Dienstleistung für Menschen mit schweren Kommunikationseinschränkungen getan.

Den Studierenden werden an der KFH vor allem neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und eine praxisnahe Ausbildung geboten. Für die Menschen mit Kommunikationseinschränkung, ihren Angehörigen und Einrichtungen versteht sich Dr. Gregor Renner als Anlaufstelle für ihre Fragen und Probleme.

Weitere Informationen unter www.kfh-freiburg.de - siehe unter Rubrik IAF


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