ESF- Mittel fließen gut ab

Die sächsischen Hochschulen und Studienakademien haben bisher für rund 60 Millionen Euro Mittel aus dem ESF-Förderprogramm "Hochschule und Forschung" beantragt. Darüber informierte heute Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. "Ziel dieses Programmes ist, hoch qualifizierte Absolventen, die wir dringend als Fachkräfte in Wirtschaft und Forschung brauchen, im Land zu halten." In der laufenden Förderperiode des ESF (Europäischer Sozialfonds) stünden den sächsischen Hochschulen bis zum Jahr 2013 rund 120 Millionen Euro zur Verfügung.

13.04.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Damit könnten beispielsweise Forschergruppen gefördert werden, die akademische Nachwuchskräfte im Rahmen der gemeinsamen Forschungsarbeit zum Wissens- und Technologietransfer zwischen sächsischen Hochschulen und Unternehmen befähigen. Ziel sei es, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell in die Praxis zu überführen. Bereits 25 Projektvorschläge und -anträge mit einem Antragsvolumen von rund 29 Millionen Euro hätten die sächsischen Universitäten und Fachhochschulen für solche Projekte bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB) eingereicht.

Darüber hinaus würden mit ESF-Mitteln Promotionsvorhaben unterstützt (bisher etwa 110 Projekteanträge) sowie Mentoringnetzwerke, Kompetenzschulen oder Forschungsnetzwerke gefördert. "Mit sogenannten Career-Services (bisher 10 Projekte) können die Hochschulen ihren Studierenden und Absolventen bessere Chancen für eine spätere Berufstätigkeit im Freistaat Sachsen aufzeigen." Der mit ESF-Mitteln geförderte Career-Service der TU Dresden "CaSe" wird bereits im Sommersemester 2009 ein umfangreiches Workshop-, Informations- und Beratungsangebot für die Studierenden anbieten.

Alle Informationen zu den verschiedenen Förderprogrammen und zur Bewerbung finden Sie unter www.smwk.sachsen.de


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