Hochschulpakt
Fehlen 175 000 Studienplätze?
20.07.2011 Artikel
Nicht nur der doppelte Abiturjahrgang und die Aussetzung der Wehrpflicht führten zu einem Run auf die Hochschulen, erklärt Christian Berthold vom Beratungszentrum CHE Consult im Deutschlandradio. Es gebe auch seit einigen Jahren einen sehr starken Trend der jungen Menschen in Richtung von höheren Bildungsabschlüssen: Mehr junge Leute gingen aufs Gymnasium oder strebten auf anderem Weg eine Hochschulzugangsberechtigung an. Für die nächsten fünf Jahre seien offiziell 325.000 zusätzliche Studienanfänger geplant und vereinbart worden. Seine Prognose: Es würden eher 500.000 werden. Und das bedeute eine Lücke von 175.000 Studienplätzen.
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